Teilhabe für Menschen im Autismus-Spektrum ist unantastbar!
Das vom Paritätischen Gesamtverband enthüllte Arbeitspapier offenbart Pläne, die für Menschen im Autismus-Spektrum und ihre Familien den sozialen Rückschritt bedeuten würden. Die diskutierten Kürzungen sind ein direkter Angriff auf die Selbstbestimmung und die notwendige Unterstützung im Alltag.
Was diese Kürzungen für Menschen mit Autismus insbesondere bedeuten würden:
- Wegfall der Schulbegleitung: Die Streichung individueller Rechtsansprüche würde viele Kinder und Jugendliche mit Autismus vom Bildungssystem ausschließen. Ohne diese Brücke ist eine inklusive Beschulung oftmals faktisch unmöglich.
- Verlust des Wunsch- und Wahlrechts: Menschen mit Autismus sind auf spezifische, hochspezialisierte Förder- Betreuungs- und auch Wohnformen angewiesen. Eine Einschränkung dieses Rechts degradiert Betroffene zu bloßen Verwaltungsobjekten.
- Zerstörung mühsam erkämpfter Teilhabe: Alltagshilfen und Nachbetreuung sind keine „Luxusleistungen“, sondern die Voraussetzung für ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben.
autismus Köln/Bonn e.V. verurteilt diese geheimen Sparpläne auf Schärfste. Wir werden uns mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einsetzen, dass diese radikalen Einschnitte verhindert werden.
Inklusion und Teilhabe dürfen nicht unter dem Deckmantel der ‚Effizienz‘ weggespart werden. Wir fordern Bund, Land und Kommunen auf, diese Pläne sofort zu stoppen und stattdessen die Rechte von Menschen mit Behinderungen, wie in der UN-Behindertenrechtskonvention verankert, endlich konsequent umzusetzen.
Daher unterstützen wir die Petition des Paritätischen und rufen zur Mitunterzeichnung auf. Die Petition findet sich unter folgendem Link: https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/petition-unterstuetzen-keine-kuerzungen-bei-der-teilhabe/
Das interne Arbeitspapier des Paritätischen können Sie unter folgendem Link abrufen: https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/enthuellung-kahlschlag/


Comments are closed.