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Service

In diesem Bereich finden Sie aktuelle Informationen und Hinweise auf Veröffentlichungen zu Themen, die Menschen mit Autismus und ihre Angehörigen betreffen.

Merkblatt über die Rechte von Menschen mit Autismus

Ratgeber und Argumentationshilfen des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen bvkm.

Erstes Pflegestärkungsgesetz

Autismus und Schule

Betreuungsrecht

Rechtswidrige Berechnung anteiligen Pflegegeldes gestoppt

Darum und um das Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (PNG) geht es in der Augustausgabe des InfoBriefs Sozialrecht der Rechtsanwälte Hoffmann und Greß.

Arbeitsplätze für Menschen mit Autismus

Menschen mit Autismus haben aufgrund ihrer sozialen Defizite oftmals große Schwierigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt einen Arbeitsplatz zu bekommen. Gleichzeitig verfügen sie aber über besondere Fähigkeiten wie Genauigkeit, sehr hohe Konzentrationsfähigkeit oder ein fotografisches Gedächtnis.

Auticon, das erste Social Enterprise im Bereich der Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Autismus, nutzt diese besonderen Fähigkeiten im Bereich IT-Testing und gleicht die sozialen Defizite durch die Betreuung durch Job-Coaches aus.  Ein Social Enterprise ist ein Unternehmen, das betriebswirtschaftlich handelt, um soziale Ziele zu erreichen. Auticon führt unter anderem Funktions-, Regressions-, Last- und Performancetests durch.

Am 01.12.2011 hat auticon seine Arbeit aufgenommen. Gemeinsam mit Autismus Deutschland e.V., Aspies e.V. und dem Exzellenzcluster "Languages of Emotion" der FU Berlin beschäftigt sich auticon mit der Frage, wie Menschen mit Autismus ihre besonderen Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt einsetzen können.

Der richtige Umgang mit Sozialleistungsträgern

Anteiliges Pflegegeld rechtswidrig reduziert!

In ihrem Infobrief Sozialrecht vom Oktober 2011 kommentieren die Rechtsanwälte Hoffmann und Greß, dass Bewohner von vollstationären Einrichtungen der Behindertenhilfe von der Pflegekasse für die tageweise Pflege zu Hause bei den Eltern aufgrund einer neuen Berechnungsmethode ein geringeres anteiliges Pflegegeld erhalten

Bundesgerichtshof bestätigt Behindertentestament -
Rechte der Eltern gestärkt

In ihrem Infobrief Sozialrecht vom März 2011 kommentieren die Rechtsanwälte Hoffmann und Greß das Urteil vom 19.01.2011

Nachteilsausgleich für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung

Handlungsleitfaden:
Das Persönliche Budget für Menschen mit Autismus

Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) entstand von März 2009 bis Dezember 2010 am Berufsbildungswerk Abensberg das Modellprojekt „Einsatzmöglichkeiten des Persönlichen Budgets bei der sozialen und beruflichen Inklusion von Menschen mit autistischen Syndromen anhand konkreter Beispiele aus der beruflichen Rehabilitation“.

Ziel war es von Beginn an, die Chancen und Grenzen dieser Leistungsform für Menschen mit Autismus abzuwägen.

Im Verlaufe des Projektes wurde in Zusammenarbeit mit Angehörigen und Betroffenen eine Broschüre als Handlungsleitfaden entwickelt, die als Erstinformationen zum Persönlichen Budget zu verstehen ist. Diese Broschüre stellt die „neue“ Form der Leistungserbringung so zielgruppenspezifisch wie möglich da.

Bestellen können Sie die kostenlose Broschüre direkt beim Berufsbildungswerk St.Franziskus, Abensberg

Wenn es anders kommt  

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unterstützt Familien mit behindertem oder chronisch krankem Kind

Bei vielen Eltern löst die Mitteilung, dass ihr Kind behindert oder chronisch krank ist Unsicherheit und Sorge aus. Aber auch den behandelnden Ärztinnen und Ärzten fällt es oft schwer, Eltern mit dieser Diagnose konfrontieren zu müssen. Um sowohl Familien als auch die Ärzteschaft in dieser Situation zu unterstützen, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit Verbänden der Elternselbsthilfe Informationen über das Leben mit einem behinderten oder chronisch kranken Kind zusammengestellt.

Diese sind ab sofort im Internetportal www.kindergesundheit-info.de abrufbar. Darüber hinaus stehen zwei neue Kurzbroschüren zur Verfügung. Die Broschüre „Das andere Wunschkind“ richtet sich an Ärztinnen und Ärzte und gibt Hinweise für Erstgespräche mit Eltern nach der Diagnose. Die Broschüre „Wenn es anders kommt“ dient Familien mit einem behinderten oder chronisch kranken Kind als Ratgeber und informiert unter anderem über Hilfsangebote und Beratungsstellen.

„Ihr Kind ist behindert - mit dieser Diagnose ist vieles anders als erhofft. Zwischen Besorgnis und Hoffnung müssen Eltern die neue Situation bewältigen und ihren Weg finden. Mit den neuen  Materialien und dem Internetportal möchte die BZgA betroffenen Eltern wichtige Informationen an die Hand geben und Ärztinnen und Ärzte in ihrem Gespräch mit den Eltern unterstützen“, erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Wenn ein Kind krank ist oder eine Behinderung hat, benötigen Eltern über therapeutische Angebote hinaus Informationen zu Rechtsfragen, zu finanziellen Hilfen, zu Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, Fördereinrichtungen und ähnlichem.  Zur Unterstützung im Alltag hat die BZgA deshalb dieses Informationsangebot entwickelt.

Die zwei Kurzbroschüren „Das andere Wunschkind“  und „Wenn es anders kommt“  werden ab sofort an Geburtskliniken, Sozialpädiatrische Zentren sowie Behindertenverbände verschickt. Sie können darüber hinaus kostenlos unter folgender Adresse bestellt werden:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
51101 Köln
Fax: 0221-8992257